Bitcoin-FAQWie werden Bitcoin-Gewinne versteuert?
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Wie werden Bitcoin-Gewinne versteuert?

 

Laut der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Frank Schäffler (FDP) an den Bundestag ist der Wiederverkauf von Bitcoins nach der Haltefrist von einem Jahr soweit steuerfrei. Generell macht es steuerlich wohl keinen Unterschied, wenn Geschäfte oder Transaktionen mit der virtuellen Währung getätigt werden. Nach Ausage von Frank Schäffler sollte somit keine Abgeltungssteuer anfallen, denn diese wird nur auf die Erträge aus Geldanlagen wie Aktien und Anleihen, mit einer Höhe von 25 Prozent zuzüglich Kirchensteuer und Solidarzuschlag fällig.

Aus gewerblicher Tätigkeit in Bitcoin erhaltene Einkünfte fallen demnach unter die normale Einkommensteuer. Das gleiche sollte somit auch fü den An- und Verkauf von Bitcoins als private Veräußerungsgeschäfte nach Paragraf 23 Absatz 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes gelten. Erträge aus Bitcoins sind also steuerpflichtig nach dem persönlichen Einkommenssteuersatz und werden demnch ähnlich wie Gold behandelt und nicht wie eine Aktie.

Die Gewinne durch Bitcoin-Mining wiederum werden mit der Umsatzsteuer besteuert, da im Prinzip ein neues Produkt geschaffen wird. Die durch das Mining anfallenden Strom und Hardwarekosten können dabei z.B als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden.

Da es jedoch teilweise durchaus noch möglich ist seine Bitcoin Konten anonym zu betreiben, könnte es für den Staat recht schwierig werden die korrekte Versteuerung effizient zu kontrollieren. Generell reagiert Deutschland aber von Staatsseite aus recht aufgeschlossen auf die virtuelle Währung. Erst im August 2013 hatte das Finanzministerium bekanntgegeben, Bitcoin als ein sogenanntes "legitimes Privatgeld" anzuerkennen.

> Ist der Besitz von Bitcoins überhaupt legal?

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